GDOS, GDOES, GDO(E)S, Glimmentladungsspektroskopie, Glimmentladungsspektrometrie, Restaustenit, EDX, REM, AUGER, SIMS, TOF-SIMS, ESCA, AFM,
  Home
  Aktuelles
   
Sie befinden sich auf der Seite:

Anwendungsbeispiele / Galvanisch Nickel


CCD-Spektrum Lackschichten


Galvanisch Nickel

Es gibt eine Vielzahl von Veröffentlichungen über die Wechselwirkung von H mit galvanischen Nickelüberzügen. Ziel der in den Abbildungen dargestellten Analysen war die Beurteilung eines Schadensfalles. Beim senkrechten Anschweißen von Mo-Stäben auf eine ebene Oberfläche einer galvanisch hergestellten Ni-Schicht war es bei einigen Werkstücken zu Blasenbildung um die Schweißstelle und daraus resultierend zu Haftungsproblemen gekommen. Andere Bauteile waren dagegen voll funktionsfähig und belastbar.

Anhand der hier dargestellten, quantitativen GDOS-Tiefenprofilanalysen sind die Unterschiede zwischen "guten" und "schlechten" Schichten deutlich erkennbar. Sowohl die Konzentrationen von H als auch von O, C und N variieren zwischen beiden Proben. Während funktionstüchtige, gute Bauteile nur eine geringe Konzentration dieser Elemente aufweisen, kommt es bei fehlerhaften, schlechten Werkstücken zu einer Anreicherung an Stellen mit erhöhter Affinität.

Dies kann auch an den Konzentrationsschwankungen des Matrixelementes Ni erkannt werden. Zudem besitzt die funktionsfähige Ni-Schicht ein relativ scharf abgegrenztes Interface, während es bei der fehlerhaften Ni-Schicht zu einem "fließenden" Übergang kommt. Die Schichtdicke der fehlerhaften Proben beträgt immer 0,5 bis 1 µm mehr als die der funktionsfähigen Schicht. Bemerkenswert ist allerdings das Fehlen der für galvanische Schichten typischen Wasserstoffanreicherung im Interface.

Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse einer funktionsfähigen Ni-Schicht


Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse einer fehlerhaften Ni-Schicht



Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse einer Doppelnickel Schicht

Schichten mit „Doppelnickel“ werden für den Korrosionsschutz im Automobilbau verwendet. Es war nicht klar welche der beiden Nickelschichten die höhere C-Konzentration besitzt. Durch quantitative GDOS-Tiefenprofilanalysen konnte eindeutig gezeigt werden, daß die an der Oberfläche vorhandene Halbglanzschwefelschicht deutlich weniger C enthält als die darunter liegende Schicht. Bemerkenswert ist die für eine technische Schicht sehr gute Tiefenauflösung was vor allem auf der geringen Oberflächenrauhigkeit des Substrates vor der Beschichtung zurückzuführen ist.


» Zurück zum Seitenanfang «



 

Home  |  Impressum  |  Kontakt  |  Sitemap


copyright 2006 © Webdesign Gartner

D-86495 Eurasburg - Hauptstraße 31a - Telefon +49 - (0) 8208 - 9581-56