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GDOS,
GDOES, GDO(E)S, Glimmentladungsspektroskopie, Glimmentladungsspektrometrie,
Restaustenit, EDX, REM, AUGER, SIMS, TOF-SIMS, ESCA, AFM, |
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Anwendungsbeispiele / Nitrieren
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Exemplarisch für die Möglichkeiten der GDOS werden
hier Beispiele aus dem Bereich der Wärmebehandlung, CVD/PVD,
Galvanisch Nickel, Chemisch Nickel und Oxidschichten vorgestellt.
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Nitrieren |
| In der Wärmebehandlung
gibt es verschiedene Möglichkeiten die Oberflächenbeschaffenheit
von Werkstücken gezielt zu verändern.Beim Nitrieren,
Nitrocarburieren und Borieren im Gas, Plasma oder Salzbad
hängen die gewünschten Schichteigenschaften von
der Konzentrationsverteilung der wesentlichen Elemente Fe,
C, N und O ab.
Durch Vergleiche metallographischer Schliff - GDOS - Tiefenfenprofilanalysen
hat sich gezeigt, daß der Wendepunkt der N-Kurve das
Ende der Verbindungsschicht charakterisiert. Bei der Beurteilung
der Diagramme ist die Skalierung der Ordinate zu beachten.
Ein Wert von 50 für N entspricht bei einer Skalierung
bis 25 % einer Konzentration von 12,5 %.
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Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse eines funktionsfähigen
Tassenstössels
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Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse eines fehlerhaften
Tassenstössels
In den Abbildungen sind quantitative GDOS-Tiefenprofilanalysen
nitrierter Tassenstössel dargestellt. Die Unterschiede
zwischen funktionstüchtigen und fehlerhaften Stösseln
sind deutlich zu erkennen. Während funktionsfähige
Stössel keinen Porensaum und nur einen geringen Einfluß
von Sauerstoff besitzen, weisen die fehlerhaften Stössel
einen Porensaum von ca. 1 µm und eine deutliche Randoxidation
auf. Sie besitzen zudem eine wesentlich höhere C-Konzentration
in der Verbindungsschicht, wodurch eventuell auf Restaustenit
geschlossen werden könnte. Die fehlerhaften Stössel
besitzen eine um ca. 1 µm dickere Verbindungsschicht.
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Quantitative GDOS-Tiefenprofilanalyse
eines gasnitrierten Bolzens
Im Gas nitrierte Bolzen müssen laut Zeichnung eine
Verbindungsschicht von 10+10 µm besitzen. Durch Diffusion
von Rückständen eines Kühlschmierstoffes
wurde eine Sperrschicht erzeugt. Der Nachweis dieser Sperrschicht
gelingt nur durch quantitative GDOS-Tiefenprofilanalysen
und ist im metallografischen Schliff nicht zu erkennen.
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