In der Molekülspektroskopie
(IR und Raman) führen inelastische Wechselwirkungen von
Licht und Materie zu charakteristischen Schwingungen der Moleküle
in der Probe
Gegenüberstellung der Prinzipien von IR und Raman
In der IR Spektroskopie werden durch Absorption von polychromatischer
Strahlung (Globar) Molekülschwingungen angeregt. Die
Lage und Intenstität der Absorptionsbande ist spezifisch
für die jeweilige Molekülstrukturgruppe in der Verbindung.
Die laterale Auflösung beträgt 20 µm und die
Informationstiefe liegt bei max. 15 µm.
Die Raman Spektrokopie ergänzt die IR-Messung. Durch
Streuung von Laserstrahlung treten Molekülschwingungen
auf, die eine eindeutige Identifizierung von Substanzen
erlauben, die nicht im IR aktiv sind. Durch konfokale Messung
ist es möglich, das Tiefenprofil von organischen Schichtsystemen
abzubilden. Die Orts- und Tiefenauflösung ist jeweils
1 µm.
Anwendungsbeispiel:
Klärung der Kohlenstoffmodi- fikation zwischen Zinkschicht
und Feinblech
Anwendungsbeispiel:
Konfokale Tiefenmessung von SiO2 und Fe3O4 zwischen Schutzfolie
und lackiertem Blech
Ergebnis:
Unter der abgesputterten Zink- schicht konnte mittels IR der
Kohlenstoff eindeutig als Kohlen- wasserstoffe identifiziert
werden.