Das Verfahren
erlaubt eine quantitative Volumen- und Dünn- schichtanalyse
von metallisch leitenden und nichtleitenden Schichten. An
die Probe wird eine negative Spannung angelegt, so daß
Ar-lonen aus dem Plasma extrahiert werden und die zu analysierende
Probe atomlagenweise abtragen.
Die Nachionisation der abgetragenen Neutralteilchen erfolgt
durch die Elektronen des Plasmas. Verantwortlich für
die extrem hohe Tiefenauflösung von wenigen Monolagen
ist die hohe lonenstromdichte des Plasmas bei niedrigen Beschlußspannungen
von 50-1000 Volt. Es sind Erosionsraten von 0,05 nm bis 5
nm pro Sekunde erreichbar. Die Nachweisgrenze liegt für
alle Elemente im ppm-Bereich oder darunter.
Abb.: Quantitatives Tiefenprofil
Abb.: Tiefenauflösung von metallischen Mehrfachschichten
Abb.: Oberflächenanreicherungen
vor und nach Glühprozessen
Abb.: Quantitatives Übersichtsspektrum
Mehrphasenstahl nach dem Glühen
Typische Anwendungen in der Stahlindustrie
• Quantitative Beurteilung von metallischen Schichten
und Interfacebereichen
• Nachweis von Oberflächenanreicherungen nach Glüh-
und Beizprozessen
• Vorbehandlungen, Konversionsschichten
• Korrosion und Korrosionschutz
• Analyse von Nichtleitern, Emaille- Kunststoff- und
Lackschichten